1. Ab dem 02.04.2022 können wieder Besuche ohne Trennscheibe in der JVA Kleve durchgeführt werden, sofern die Sicherheit und Ordnung der JVA Kleve nicht gefährdet wird.

  2. Der Zutritt zur Anstalt ist den Besuchspersonen nur gestattet, wenn sie einen Nachweis über eine Immunisierung oder einen Negativtestnachweis erbringen. Diese Regelung gilt ebenfalls für Personen im schulpflichtigen Alter.
    Kinder bis zum Schuleintritt sind ohne Vornahme eines Coronatests getesteten Personen gleichgestellt.
    (Personen gelten als immunisiert, wenn sie entweder vollständig geimpft (zweite Impfung muss länger als 14 Tage zurückliegen) oder genesen (Genesung seit mindestens 28 Tagen und höchstens 6 Monaten) sind.
    Das negative Ergebnis muss von einer der in der Corona-Test-und-Quarantäneverordnung vorgesehenen Teststelle in Deutschland schriftlich oder digital bestätigt werden (Negativtestnachweis). Der Negativtestnachweis ist bei der Inanspruchnahme des Angebots zusammen mit einem amtlichen Ausweisdokument mitzuführen und den verantwortlichen Personen vorzulegen.
    Der zertifizierten Antigen-Schnelltests darf bei Vorlage nicht älter als 24 Stunden sein. Ein durchgeführter PCR-Test darf nicht älter als 48 Stunden sein.

  3. Besuchstermine werden ausschließlich telefonisch vereinbart.

  4. Es werden zu jedem Besuch zwei erwachsene Person sowie in der Regel 3 Kinder  zugelassen. Sofern im Bedarfsfall eine andere Regelung erforderlich ist (mehr als 3 Kinder), sprechen Sie diese bitte im Vorfeld mit der Besuchsabteilung ab. Bei Kindern muss eine Begleitperson min. das 18. Lebensjahr vollendet haben.

  5. Das Besuchskontingent umfasst grundsätzlich 3 Besuche in 2 Monaten; zuzüglich Vater-Kind-Besuche einmal im Monat (1 Stunde).
    Die Dauer pro Besuch beträgt eine Stunde.
    Der Gefangene kann sich zwischen Skype-Besuchen und konventionellen Besuchen entscheiden.

  6. Besucher*innen dürfen die JVA Kleve nur mit Mund-Nasen-Schutz, FFP 2- oder FFP 3- Masken betreten, die von den Ihnen mitzubringen ist.
    Die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung entfällt für Kinder vor dem Schuleintritt (in der Regel mit dem 6. Lebensjahr).Soweit Kinder vom Schuleintritt bis zum Alter von 13 Jahren aufgrund der Passform keine medizi-nische Maske tragen können, ist ersatzweise eine Alltagsmaske zu tragen (entsprechend § 3 Absatz 3 der aktuellen Corona-Schutzverordnung NRW).

  7. Die vorbezeichneten Mund-Nasen-Bedeckungen sind während des gesamten Aufenthalts in der Anstalt zu tragen. Die Entsorgung des Mund- und Nasenschutzes erfolgt durch den/die Besucher*in in einen durch die Anstalt zur Verfügung gestellten Behälter.

  8. Besucher*innen und Gefangene müssen sich vor dem Besuchskontakt die Hände desinfizieren.

  9. Während des Besuchs hat auch der Gefangene dauerhaft einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

  10. Verbotswidriges Verhalten führt zum sofortigen Abbruch des Besuchs. Gegen Besucher/innen kann ein Besuchsverbot ausgesprochen werden.